Konsum und Investitionen: Wie Superreiche das Klima belasten
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Konsum und Investitionen: Wie Superreiche das Klima belasten

Superreiche tragen nach einer aktuellen Berechnung von Oxfam erheblich zur Klimakrise bei. Privatjets, hoher Konsum und klimaschädliche Investitionen verursachen demnach große Emissionen, während ärmere Menschen deutlich stärker unter den Folgen von Hitze, Überschwemmungen und steigenden Energiekosten leiden.

Die reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung verursachen laut den Angaben fast die Hälfte der CO2 Emissionen. Besonders deutlich werde das beim Fliegen und bei Privatjets. Auf sie entfielen 2025 weltweit 16 Millionen Tonnen Kohlendioxid. An deutschen Flughäfen starteten im vergangenen Jahr mehr als 55.000 Privatjets.

Auch die Geldanlagen von Superreichen spielen eine große Rolle. Oxfam untersuchte Beteiligungen von 1.000 Milliardären an 1.095 Unternehmen. Rund 71 Prozent ihrer Investitionen flossen 2025 in besonders klimaschädliche Branchen wie Öl, Gas und Chemie. Oxfam fordert deshalb höhere Abgaben auf große Vermögen und Privatjets sowie gezielte Entlastungen für Menschen mit geringem Einkommen.

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