Kurz nach Unruhen in Barcelona: 19 Festnahmen nach Ausschreitungen bei Protesten in Spanien
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Kurz nach Unruhen in Barcelona: 19 Festnahmen nach Ausschreitungen bei Protesten in Spanien

Bei einem Protest in Bilbao gegen den geplanten Auftritt eines rechtspopulistischen Influencers ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Die Polizei des Baskenlands nahm 19 Menschen fest, darunter sieben Minderjährige.

Auslöser war eine Demonstration vor der Universität Deusto, wo Vito Quiles am Montagabend auftreten sollte. Der Influencer sagte den Termin aus Sicherheitsgründen ab. Danach zogen Hunderte randalierend durch die Stadt, setzten Fahrzeuge und Müllcontainer in Brand und warfen Steine sowie Feuerwerkskörper auf Beamte. Auch eine Polizeiwache wurde angegriffen.

Der baskische Regierungschef Imanol Pradales verurteilte die Gewalt als inakzeptabel. Der Sicherheitsminister Bingen Zupiria sprach von dem Eindruck, dass einige gewaltsame Aktionen in anderen Teilen Europas nachahmen wollten. Die Universität Deusto schloss ihren Campus vorsorglich und stellte den Lehrbetrieb ein.

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