An Schizophrenie erkrankt: Pariser Attentäter bestreitet rassistisches Motiv
Nach dem tödlichen Schusswaffenangriff in zwei Pariser Vorstädten hat der mutmaßliche Täter ein rassistisches Motiv bestritten. Der 39 Jahre alte Kevin T. räumt die Tat nach Angaben des französischen Anti Terror Staatsanwalts zwar ein, nicht aber den rassistischen Charakter. Nach einer vorübergehenden Einweisung in die Psychiatrie kam er erneut in Polizeigewahrsam.
Bei einer erneuten Untersuchung stellten die Ermittler keine Anzeichen von Halluzinationen oder Wahnvorstellungen fest. Eine stationäre Zwangsbehandlung sei nicht nötig. Der Gewahrsam kann bis Donnerstag dauern. Nach Angaben aus Ermittlerkreisen wird der Mann wegen Schizophrenie behandelt, zudem wurden Spuren von Cannabis und Kokain festgestellt.
Kevin T. hatte am Freitag aus einem Auto heraus an acht Orten in Trappes und La Verrière auf Menschen geschossen. Ein 26 Jahre alter Mann wurde getötet, fünf weitere Menschen wurden verletzt. Vier von ihnen erlitten schwere Verletzungen.
