Schülerproteste in Frankreich: Fünf Punkte Plan, aber noch kein Befreiungsschlag
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Schülerproteste in Frankreich: Fünf Punkte Plan, aber noch kein Befreiungsschlag

Die französische Regierung ist mit einem Maßnahmenkatalog auf die protestierenden Schüler zugegangen. Bildungsminister Edouard Geffray kündigte an, die Klassenstärke in Stufe 10 schrittweise auf 28 Schüler zu senken. Zudem sollen 500 neue Lehrerposten für die Oberstufen geschaffen werden, nachdem geplante Stellenstreichungen zurückgenommen wurden.

Auch bei der Sanierung von Schulgebäuden will die Regierung reagieren und vergünstigte Kredite im Umfang von vier Milliarden Euro bereitstellen. Die Schülervertreter begrüßten einzelne Schritte, halten sie aber für unzureichend. Sie verwiesen auf den anhaltenden Druck durch volle Klassen, frühe Schwerpunktfestlegung und Unsicherheiten bei der Studienplatzvergabe.

Bei der umstrittenen Plattform Parcoursup will die Regierung zunächst mehr Transparenz schaffen und sie 2028 durch ein neues System ersetzen. Schülervertreter fordern deutlich mehr Studienplätze. Gemeinsam mit Studierendenvertretern kündigten die Schülergewerkschaften an, am kommenden Samstag erneut zu demonstrieren.

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