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Biowaffen: Alte Gefahr und neue Risiken durch KI

Künstliche Intelligenz könnte nach Einschätzung von Fachleuten und Sicherheitsbehörden künftig auch für die Entwicklung biologischer Waffen missbraucht werden. Fortschritte in der Biotechnologie und schnellere Datenanalysen durch KI verstärken demnach die Sorge, dass moderne Technologien auch in die Hände nichtstaatlicher Akteure gelangen könnten.

Ein Bericht des US KI Unternehmens Anthropic zeigt, dass mehrere Versuche erkannt und blockiert wurden, bei denen Forschende die KI Claude im Zusammenhang mit möglicher Biowaffenforschung nutzen wollten. Dabei ging es unter anderem um Förderanträge für sogenannte Gain of Function Forschung und um Projekte zur Untersuchung von Vogelgrippe Varianten.

Biowaffen sind international verboten, doch ein vergleichbares Kontrollsystem wie bei Chemiewaffen gibt es bis heute nicht. Die Kontrolle beruht vor allem auf Transparenz, freiwilligen Meldungen und Vertrauen zwischen Staaten. Experten verweisen zudem darauf, dass biologische Waffen schwer zu entdecken sind, weil ein Angriff zunächst wie ein natürlicher Ausbruch wirken kann.

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