Filmförderung: Blockbuster made in Germany?
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Filmförderung: Blockbuster made in Germany?

Die Bundesregierung will die Filmförderung in Deutschland deutlich ausbauen und dafür mehr als 300 Millionen Euro aus der Staatskasse bereitstellen. Geplant sind 250 Millionen Euro direkte Förderung für die heimische Filmbranche sowie weitere Mittel aus anderen Fördertöpfen und von den Ländern. Parallel dazu sollen Streamingdienste und private wie öffentlich rechtliche Sender zu Investitionen verpflichtet werden.

Künftig sollen Medienunternehmen mindestens acht Prozent ihrer Einnahmen aus Abos und Werbung in den Filmstandort Deutschland stecken. Auf Grundlage einer Umsatzprognose des Verbands Privater Medien für 2026 könnten so 520 Millionen Euro zusammenkommen. Finanzminister Lars Klingbeil will damit mehr Aufträge nach Deutschland und Europa holen und unabhängige Produzentinnen und Produzenten stärken.

Die reformierte Filmförderung soll Anfang 2027 in Kraft treten. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sieht darin eine faire und tragfähige Grundlage für die Branche. Zugleich gibt es Kritik vom Branchenverband Bitkom, der den Gesetzentwurf zwar grundsätzlich unterstützt, ihn in dieser Form aber für nicht ausreichend hält.

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