US Midterms: Latinos könnten die Wahlen entscheiden
Bei den US Midterms könnte die Latino Wählerschaft in Texas eine entscheidende Rolle spielen. Im südlichen Bundesstaat treten der Republikaner Ken Paxton und der Demokrat James Talarico um einen Senatssitz gegeneinander an. Für die Demokraten wäre ein Sieg in Texas eine Sensation, weil dort seit 1988 kein Demokrat mehr einen Senatssitz gewonnen hat.
In Texas leben rund sechs Millionen wahlberechtigte Latinos, etwa 32 Prozent der Wahlberechtigten. Landesweit wächst die Gruppe schnell und gilt als wichtige Wählerbasis. Sie ist jedoch politisch nicht einheitlich und unterstützt meist keine feste Partei. Viele Latinos entscheiden nach wirtschaftlichen Themen wie Preisen, Jobs, Schulen und Gesundheitsversorgung.
Donald Trump hatte bei Latino Wählern zuletzt Zuspruch, weil er den Alltag erschwinglicher machen wollte. Nun könnten seine bisherigen Versprechen, aber auch der harte Kurs gegen Migranten, Stimmen kosten. Viele Latinos sehen zudem Folgen für Branchen wie Gastgewerbe, Landwirtschaft und Baugewerbe. Zugleich bemühen sich die Demokraten nach Ansicht von Beobachtern zu wenig um diese Wählergruppe.
