Wirtschaft im Jemen: Waffen statt Honig und Fisch
Der Krieg im Jemen beeinträchtigt nicht nur den Seehandel, sondern auch die lokale Wirtschaft. Vor allem Fischer, Händler und andere Menschen im Land spüren die Folgen, weil Absatzmärkte weggebrochen sind und viele um ihre Existenz fürchten.
In Mukalla berichten Fischer von einem gefährlicher gewordenen Meer, seit die Huthi seit 2023 immer wieder internationale Handelsschiffe angreifen. Die Meerenge Bab al Mandab gilt als strategisch wichtig für den Welthandel. Zugleich trifft der Konflikt auch den Verkauf von Honig, Fisch und anderen Waren im Landesinneren. Auf Märkten werden neben Lebensmitteln auch Waffen angeboten.
Im Süden wächst parallel die Diskussion über eine mögliche Teilung des Landes. Während dort separatistische Gruppen stärker sichtbar sind, halten andere an der Einheit des Jemen fest. Die international anerkannte Regierung ruft in anderen Teilen des Landes zur Mobilisierung gegen die Huthi auf.
