250 Jahre USA: Wer sich noch dazugehörig fühlt
|

250 Jahre USA: Wer sich noch dazugehörig fühlt

Die Vereinigten Staaten feiern ihr 250 jähriges Bestehen, doch in Tennessee zeigt sich, wie unterschiedlich Menschen dort über Zugehörigkeit denken. In dem Bundesstaat, der als religiös geprägt und politisch eher republikanisch gilt, unterstützen viele in einer Kirche in Knoxville Präsident Donald Trump. Zugleich gehen die Ansichten darüber auseinander, wer zu den USA gehört und welche Werte dafür entscheidend sind.

In Nashville wirkt das Bild offener, zugleich aber auch widersprüchlich. Ein junger Mann aus der LGBTQ Community berichtet von mehr Akzeptanz, ein Straßenzeitungsverkäufer äußert heftige Ablehnung gegenüber Einwanderern. Ein Pastor betont dagegen, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe und Religion zu den USA gehörten, auch wenn Gleichberechtigung aus seiner Sicht nicht erreicht ist.

Die Erfahrungen von Jessica Williams und Manuel Cuevas machen deutlich, dass Rassismus und Ausgrenzung weiterhin zum Alltag gehören. Andere Gesprächspartner verweisen auf gemeinsame Werte als Grundlage von Zugehörigkeit, doch in dem politisch gespaltenen Land bleibt diese Basis schwer zu finden.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert