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Trump möchte Machtwechsel in Kyjiw

US Präsident Donald Trump hat dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj vorgeworfen, einer Vereinbarung zur Beendigung des Ukraine Kriegs im Weg zu stehen. Nach Trumps Darstellung will Russland eine Lösung, Selenskyj dagegen nicht. Zugleich kritisierte er, dass in der Ukraine seit Beginn des russischen Angriffs 2022 keine Präsidentschaftswahl abgehalten worden sei.

Trump schloss zudem am Freitag trotz der Sanktionen ein Diesel Abkommen mit Moskau und kündigte Lieferungen von hunderttausenden Tonnen Kraftstoff an. Nach scharfer Kritik Selenskyjs forderte Trump anschließend einen Machtwechsel in Kyjiw. Deutschland, die Europäische Union und Großbritannien bekräftigten ihre Sanktionen gegen Russland.

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha wies Trumps Vorstoß zurück und betonte, Selenskyj genieße die Unterstützung der Bevölkerung. Auch Marie Agnes Strack Zimmermann kritisierte Trumps Haltung scharf und verwies darauf, dass allein die Ukrainerinnen und Ukrainer über ihre Führung entscheiden.

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