Todeskandidatin Pike nach gescheiterter Hinrichtung wieder im Gefängnis
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Todeskandidatin Pike nach gescheiterter Hinrichtung wieder im Gefängnis

Zehn Tage nach ihrer gescheiterten Hinrichtung ist die US Todeskandidatin Christa Pike aus dem Krankenhaus zurück in das Gefängnis gebracht worden, in dem sie seit mehr als 30 Jahren inhaftiert ist. Ihre Anwälte teilten mit, dass sie dort weiter medizinisch versorgt werde. Pike bedankte sich demnach bei den Ersthelfern sowie Ärztinnen und Ärzten für die Behandlung unter außergewöhnlichen Umständen.

Die 50 Jahre alte Pike hatte in Nashville zwei Injektionen mit dem normalerweise tödlichen Mittel Pentobarbital überlebt. Danach wurde sie in eine Klinik gebracht und künstlich beatmet. Kurz vor der geplanten Trennung von den lebenserhaltenden Geräten wachte sie wieder auf. Ihre Anwälte sagten, sie sei wütend und verwirrt und stehe vor einer langen Genesung.

Ein Richter in Tennessee ordnete an, alle Beweise im Zusammenhang mit der missglückten Exekution zu sichern. Gouverneur Bill Lee setzte zudem alle Hinrichtungen im Bundesstaat bis zum Jahresende aus. Pike war 1995 wegen des Mordes an ihrer 19 jährigen Klassenkameradin Colleen Slemmer zum Tode verurteilt worden.

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