960.000 Landminen in zwei Jahren: Nordkorea rüstet die Grenze zu Südkorea massiv auf
Nordkorea hat nach Schätzungen des südkoreanischen Militärs seit 2024 entlang der Grenze zu Südkorea rund 960.000 Landminen verlegt. Insgesamt sollen in der Demilitarisierten Zone inzwischen rund zwei Millionen Landminen liegen, darunter auch Minen des südkoreanischen Militärs. Die Hälfte davon kam demnach innerhalb der vergangenen zwei Jahre hinzu.
Seit dem Frühjahr 2024 befestigt Nordkorea die Grenze massiv und ließ historische Straßen und Zugverbindungen sprengen. Zusätzlich wurden Barrieren und Stacheldrahtzäune errichtet. Der Ausbau erhöht nach Darstellung südkoreanischer Stellen die Gefahr von Zwischenfällen. Am 21. September wurden drei südkoreanische Soldaten durch die Explosion einer nordkoreanischen Landmine teils schwer verletzt. Nordkorea wies die Verantwortung zurück.
