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250 Jahre: Die USA und ihr Verhältnis zum Rest der Welt

Die USA haben seit ihrer Unabhängigkeitserklärung vor 250 Jahren immer wieder betont, Demokratie, Menschenrechte und Grundfreiheiten in ihrer Außenpolitik zu verteidigen. Zugleich wachsen im eigenen Land Zweifel, ob die Vereinigten Staaten diesen Ansprüchen noch gerecht werden. In einer Umfrage aus dem Jahr 2024 sagten 74 Prozent der Befragten, die USA seien früher ein gutes Vorbild für Demokratie gewesen, in den letzten Jahren aber nicht mehr.

Nach Auswertungen von Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftlern haben US Regierungen ihre Ziele im Ausland zunehmend mit militärischen statt diplomatischen Mitteln verfolgt. In mehr als 500 Fällen kam es demnach in den vergangenen 250 Jahren zu militärischen Interventionen außerhalb der USA. Besonders nach den Anschlägen vom 11. September 2001 verschob sich der Schwerpunkt verstärkt in Richtung Nahost, Nordafrika und Länder südlich der Sahara.

Auch die Ziele änderten sich. Seit 2001 standen den Daten zufolge häufiger der Aufbau oder die Aufrechterhaltung ausländischer Regierungen im Mittelpunkt. Gleichzeitig setzen die USA bei wirtschaftlichen Interessen stärker auf bilaterale und diplomatische Abkommen. Das Ansehen der USA im Ausland hat sich in Umfragen zuletzt verschlechtert.

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