15 Jahre Haft für Terrorpläne gegen Taylor Swift Konzert
Ein Gericht in Wiener Neustadt hat den Hauptangeklagten im Zusammenhang mit vereitelten Anschlagsplänen auf ein Taylor Swift Konzert in Wien zu 15 Jahren Haft verurteilt. Ein gleichaltriger Mitangeklagter erhielt zwölf Jahre Freiheitsstrafe. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Die Geschworenen befanden den 21 jährigen Österreicher in allen Anklagepunkten für schuldig.
Nach Ansicht des Gerichts plante der Mann im August 2024 einen Anschlag im Umfeld des Wiener Ernst Happel Stadions. Ziel sollten möglichst viele Konzertbesucher sein, nicht die Sängerin selbst. Ermittler gingen davon aus, dass er Messer, einen Lastwagen und eine Bombe in Betracht zog. Die Vorbereitungen für eine Schrapnellbombe waren demnach bereits weit fortgeschritten.
Der Angeklagte gestand die Pläne vor Gericht und zeigte Reue. Er schilderte außerdem seine Radikalisierung und sagte, er habe seit 2023 dem IS angehört. Die drei Konzerte von Taylor Swift in Wien waren nach dem Aufdecken der Pläne abgesagt worden.
