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Zehntausende Menschen protestieren in französischen Städten

In Frankreich haben Zehntausende Menschen gegen Missstände an Schulen und gegen hohe Lebenshaltungskosten demonstriert. Am landesweiten Protesttag kam es in mehreren Städten zu Zusammenstößen mit der Polizei, die Tränengas und Schlagstöcke einsetzte.

In Paris rückten rund 100 vermummte Demonstranten zum Sitz des Senders CNews vor und blockierten den Zugang. Die Polizei nahm dort 21 Menschen in Gewahrsam, landesweit wurden bis zum Mittag 166 Festnahmen gemeldet. Insgesamt registrierte das Innenministerium 140 Aktionen mit 32.800 Beteiligten.

Auch in Marseille, Lyon, Rennes und Rouen gab es gewaltsame Zwischenfälle, darunter Plünderungen, Brandstiftung und Straßenblockaden. Zu den Protesten hatten sich über soziale Medien unter anderem Schüler, Studenten, Klimaschützer, Bauern und frühere Gelbwesten Teilnehmer verabredet.

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