Xi in Nordkorea: China demonstriert engen Schulterschluss
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Xi in Nordkorea: China demonstriert engen Schulterschluss

Chinas Präsident Xi Jinping reist am Montag und Dienstag nach Nordkorea. Beobachter werten den Besuch als Signal an Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un, der seinem Land damit Chinas Anerkennung als Verbündeten und Partner zeigen könne. Für das Regime sei dies ein wichtiger Schritt auf der Suche nach Legitimität im Inland und nach Ansehen im Ausland.

Xi und Kim trafen sich zuletzt im September 2025 bei einer Militärparade in Peking. Ein Besuch Xis in Nordkorea liegt jedoch sieben Jahre zurück. China und Nordkorea gelten seit dem Zweiten Weltkrieg als enge Verbündete, auch militärisch. Der Freundschaftsvertrag beider Staaten wird im Juli 65 Jahre alt und sieht im Fall eines bewaffneten Angriffs militärische Hilfe mit allen Mitteln vor.

Experten zufolge will Xi die Beziehungen zu Nordkorea festigen, während Kim stärker auf Russland zugegangen ist. Zugleich erhofft sich Pjöngjang mehr chinesische Unterstützung für Wirtschaft und Außenpolitik. Kim strebt nach einer stärkeren internationalen Anerkennung Nordkoreas und will das Land als normalen Staat wahrgenommen sehen.

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