WMO Bericht: Wasserspeicher schrumpfen weltweit
Die Wasserreserven auf der Welt sind in den vergangenen Jahren weiter geschrumpft. Die Weltwetterorganisation der Vereinten Nationen verweist in ihrem aktuellen Wasserbericht auf sinkende Flussabflüsse, zurückgehende Gletscher und vielerorts fallende Grundwasserspiegel. Besonders betroffen war 2025 Zentral und Osteuropa, während der Grundwasserspiegel in weiten Teilen Nordeuropas über dem langfristigen Niveau lag.
Als Gründe nennt die WMO den menschengemachten Klimawandel, den steigenden Wasserbedarf einer wachsenden Weltbevölkerung und natürliche Schwankungen. Nach Angaben der Organisation wird der Wasserkreislauf unregelmäßiger und unvorhersehbarer, was Folgen für Menschen und Volkswirtschaften habe. Fast zwei Drittel der überwachten Brunnen führten im vergangenen Jahr weniger Wasser als im langjährigen Mittel.
Auch der weltweite Abfluss aus Flüssen war 2025 so niedrig wie selten in den vergangenen 35 Jahren. Für dieses und das kommende Jahr warnt die WMO zudem vor möglichen Auswirkungen eines besonders starken El Niño.
