Windkraft bis 2030: Europas Beitrag bleibt entscheidend und ungewiss
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Windkraft bis 2030: Europas Beitrag bleibt entscheidend und ungewiss

Bis Ende Juni 2026 waren weltweit Windkraftanlagen mit rund 1.407 Gigawatt Leistung installiert. Die World Wind Energy Association erwartet bis zum Jahresende mehr als 1.521 Gigawatt und für 2030 mindestens 2.250 Gigawatt. Zwischen dem erwarteten Stand Ende 2026 und dem Ziel für 2030 wären damit mindestens 729 Gigawatt zusätzlich nötig.

Für Europa nennt der Bericht keinen eigenen Zielwert. Aus den Halbjahreszahlen geht aber hervor, dass der Ausbau sehr unterschiedlich verlief. Deutschland installierte in den ersten sechs Monaten 3,3 Gigawatt und damit nahezu doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Ende Juni lag die installierte Leistung dort bei rund 81,1 Gigawatt.

In Frankreich kamen 583 Megawatt hinzu, im Vereinigten Königreich 486 Megawatt. Dänemark erreichte 495 Megawatt, Spanien legte um 230 Megawatt zu. Auch die Ukraine meldete 415 Megawatt neue Leistung. Insgesamt zeigt sich in Europa damit ein uneinheitliches Bild mit kräftigem Wachstum in Deutschland und schwächeren Entwicklungen in mehreren anderen Märkten.

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