Wie die Goldsuche Natur und Lebensgrundlagen in Ghana zerstört
In Ghana wird Gold unter extremen Bedingungen abgebaut. Dafür weichen Kakaoplantagen und teils auch geschützte Waldgebiete, der Regenwald wird gerodet und zurück bleiben zerstörte Landschaften sowie belastete Flüsse.
Neben legalen Firmen suchen auch viele illegal nach Gold, oft mit der Hoffnung auf schnelles Geld. Für Land und Ackerfläche werden hohe Summen geboten. Besonders betroffen ist der Kakaoanbau, der für viele Familien in Ghana die Lebensgrundlage bildet. Kakaobauer Edwin Ntaah berichtet, dass Goldgräber auf Farmen Kakaobäume roden, um darunter nach Gold zu suchen.
Der Goldabbau verschmutzt nach Angaben aus dem Text auch das Wasser. Flüsse werden für den Abbau genutzt und anschließend deutlich schmutziger in die Umwelt zurückgeleitet. Wissenschaftler Evans Manu warnt, dass immer mehr verschmutztes Wasser ins Grundwasser gelangt. Wegen des Klimawandels könnte sich die Lage weiter verschärfen, langfristig seien auch Probleme bei der Trinkwasserversorgung möglich.
