Chinesische Solarhersteller geraten wegen Überangebot unter Margendruck
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Chinesische Solarhersteller geraten wegen Überangebot unter Margendruck

Die weltweite Installation von Solaranlagen nimmt weiter Fahrt auf, zugleich geraten Hersteller unter deutlichen Margendruck. Die Internationale Energieagentur rechnet für die Jahre 2025 bis 2030 mit einem Zubau von rund 4600 Gigawatt erneuerbarer Kapazität, wovon fast 80 Prozent auf Solarenergie entfallen sollen. Vor allem chinesische Solarhersteller leiden unter dem Überangebot, die Marge großer Anbieter schätzt die Agentur auf etwa minus zehn Prozent.

Portfoliomanager Christian Rom von DNB Asset Management verweist auf die Lücke zwischen Technologiewachstum und Wertschöpfung für Aktionäre. Profiteure sinkender Kosten bei Solarmodulen und Batterien seien vor allem Entwickler erneuerbarer Energien, Versorger, Rechenzentren, Industriekunden sowie Anbieter von Speicher und Netzlösungen. Unter Druck stünden dagegen Hersteller austauschbarer Produkte ohne Kostenvorteile.

Rom warnt zudem vor Risiken durch Überinvestitionen und Überkapazitäten, besonders in China. Auch bei der Infrastruktur für Rechenzentren sieht er Probleme, falls die Investitionen der tatsächlichen Monetarisierung von Künstlicher Intelligenz vorauslaufen. Der Sektor liegt inzwischen rund 86 Prozent über seinem Tief vom April 2024.

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