Wetter in Deutschland: Zwischen Hitze und Gewittern
In Deutschland hält die Hitzewelle an. Der Deutsche Wetterdienst erwartet für den Tag schwülheiße 30 bis 38 Grad, die höchsten Werte im Südwesten. Gleichzeitig drohen weiterhin Gewitter, gebietsweise auch mit Unwetterpotenzial. Die Gewitterfront zieht langsam in Richtung Osten, dort sind im Laufe des Nachmittags Intensivierungen möglich.
Bereits am Vortag wurden in Kitzingen bei Würzburg 38,5 Grad gemessen. Am Abend und in der Nacht folgten schwere Gewitter. In Baden Württemberg wurden bei einem Blitzeinschlag in einem Zeltlager in Rastatt neun Menschen verletzt, sechs von ihnen kamen ins Krankenhaus, darunter ein 13 jähriges Kind.
Auch in Rheinland Pfalz und im südwestlichen Nordrhein Westfalen kam es zu Unwettern. Im Rhein Lahn Kreis traten mehrere Flüsse über die Ufer, die Feuerwehr rückte Dutzende Male aus. Größere Schäden blieben aus. Betroffen waren zudem mehrere Musikfestivals, darunter ein Gelände mit rund 5000 Besuchern südlich von Flensburg und das Southside Festival nahe Konstanz.
