Wer am Samstag auf die Straße geht und was zu erwarten ist
Am Samstag werden in zahlreichen Städten Deutschlands Proteste erwartet. Ausgelöst wurde die Mobilisierung von der Gruppe Gen Z regelt beziehungsweise Gen Z steht auf, die sich mit Schülerprotesten in Frankreich solidarisiert. Die Sicherheitsbehörden bereiten sich vor, während in der Politik und bei Verbänden Sorgen vor möglichen Ausschreitungen, Blockaden und Angriffen auf Geschäfte geäußert werden.
Die Initiative fordert unter anderem mehr Geld für Schulen, Suchthilfe und Psychotherapie, ein bezahlbares Leben, eine gerechte Verteilung der Lasten, ein Nein zur Wehrpflicht, den Schutz von Grundrechten und konsequenten Klimaschutz. Auf der Website betont die Gruppe, der Protest sei friedlich. Das Bundesinnenministerium sieht keine konkreten Aufrufe zu Gewalt, verweist aber darauf, dass Teile der linksextremistischen Szene und einzelne Gruppen aus dem Ausland die Proteste aufgriffen. Gleichzeitig gibt es bislang keine konkreten Hinweise auf Pläne für Plünderungen. Laut Protestforschern gelten Ausschreitungen in einem Ausmaß wie in Frankreich in Deutschland als unwahrscheinlich.
