Weltwirtschaftsforum in Davos: Festnahme wegen angeblicher Attentatspläne auf Trump
Während des Weltwirtschaftsforums in Davos gingen Ermittler einem anonymen Hinweis nach, demzufolge ein Anschlag auf US Präsident Trump geplant sein könnte. Ziel der Vorwürfe war eine Mitarbeiterin des Forums, die festgenommen und stundenlang verhört wurde. Sie bestritt die Anschuldigungen, und bei den Durchsuchungen ihrer Arbeitsmittel fanden die Ermittler keine Hinweise auf eine Agententätigkeit.
Später stellte die Bundesanwaltschaft das Verfahren ein, weil sich der Verdacht nicht bestätigte. Nach Angaben der Ermittler war die Frau nicht für das Forum in Davos akkreditiert und hatte keinen Zugang zu den Sicherheitsprotokollen. Das Weltwirtschaftsforum kündigte ihr nach der Haftentlassung fristlos und sprach von einem Verstoß gegen interne Vertraulichkeitsrichtlinien. Die Frau erhielt unter anderem einen Teil ihrer Anwaltskosten erstattet und eine Entschädigung für die Verhaftung.
