Oktoberfest: Das Geschäft mit den Teufelsrad Videos
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Oktoberfest: Das Geschäft mit den Teufelsrad Videos

Tausende Videos vom Teufelsrad auf dem Münchner Oktoberfest zeigen Frauen im Dirndl in sexualisierter Weise und kursieren seit Jahren im Internet. BR Recherchen zufolge stecken hinter vielen Aufnahmen Akteure aus Bayern und YouTube Profis aus der Ukraine, die die Clips gezielt nutzen, um Reichweite auf Plattformen wie YouTube, Instagram und TikTok aufzubauen.

Eine Betroffene berichtete von einem viralen Video mit mehr als 74 Millionen Aufrufen und von herabwürdigenden Kommentaren sowie wiederholten Ansprachen im Alltag. Nach BR Anfragen wurden mehrere Videos gelöscht, einige Accounts verschwanden. Auch Plattformen teilten mit, Inhalte und Konten entfernt zu haben.

Juristisch greifen bestehende Regeln oft nicht, wenn das Teufelsrad nur insgesamt gefilmt wird oder Frauen Kleidung tragen. Die Betreiber verweisen auf Hinweise gegen Upskirting im Zelt. Die Bundesregierung plant nach Angaben des Bundesjustizministeriums eine Verschärfung des Strafrechts, damit auch voyeuristische Aufnahmen von bekleideten Geschlechtsteilen und sexualisierte Deepfakes künftig strafbar werden.

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