Weltsozialforum: Wir müssen auf eigene Ressourcen setzen
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Weltsozialforum: Wir müssen auf eigene Ressourcen setzen

Beim Weltsozialforum in Benin haben sich rund 1000 Teilnehmende aus mehr als 50 Ländern zur Abschlusskundgebung versammelt. Viele kamen aus afrikanischen Staaten, aber auch aus Lateinamerika und Asien. Das Treffen versteht sich seit seiner Gründung 2001 als Gegenentwurf zum Weltwirtschaftsforum in Davos und gibt vor allem Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, Fischern, Geflüchteten und Vertriebenen eine Stimme.

Im Mittelpunkt standen Themen wie Klimagerechtigkeit, Ernährungssicherheit, Landraub und Menschenrechte. Vertreter des Forums verwiesen darauf, dass Kriege, Konflikte und der Rückzug westlicher Staaten aus der Entwicklungszusammenarbeit die Lage des Globalen Südens verschärfen. Zugleich wurde betont, dass lokale Lösungen und eigene Ressourcen stärker genutzt werden sollten.

Beispiele dafür sahen die Teilnehmenden in Benin unter anderem bei Projekten zum Schutz von Mangrovenwäldern und bei einer Saatgutbank für kleinbäuerliche Betriebe. In zwei Jahren soll das nächste Weltsozialforum voraussichtlich in Südamerika stattfinden.

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