Welche Gefahren drohen bei der Veröffentlichung gestohlener Daten?
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Welche Gefahren drohen bei der Veröffentlichung gestohlener Daten?

Hacker haben sich zwischen dem 7. und 12. August unbemerkt Zugriff auf Teile des Berliner Landesnetzes verschafft und dabei große Datenmengen aus den Senatsverwaltungen für Bauen und Verkehr abgegriffen. Erfasst wurden 1,44 Millionen Dateien mit einem Umfang von 5,8 Terabyte. Nachdem die Berliner Landesregierung auf die Lösegeldforderung von 30 Bitcoin nicht einging, veröffentlichten die Angreifer die Daten im Darknet.

Zu der Tat wird die Gruppe Rhysida gezählt, die seit Mitte 2021 aktiv ist und nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden finanziell motiviert handelt. Nach bisherigen Erkenntnissen gehören zu den veröffentlichten Daten unter anderem personenbezogene Unterlagen von Verwaltungsmitarbeitern sowie Informationen, die für die Sicherheit der Bundesrepublik und Berlins relevant sein könnten.

Das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik warnt vor möglichen Folgen für kritische Infrastrukturen, vor Identitätsdiebstahl und vor gezielten Phishing Angriffen. Mit Blick auf die Berliner Wahlumgebung sieht Landeswahlleiter Stephan Bröchler nach derzeitigem Stand keine Betroffenheit.

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