Wegen Munitionsleaks: Pentagon ordnet Lügendetektortests für ranghohe Militärs an
Das Pentagon hat Medienberichten zufolge mit Lügendetektortests bei hochrangigen Militärangehörigen begonnen, um ein Munitionsleck aufzuklären. Etwa 50 Mitglieder des Planungs und Beratungsstabs des Verteidigungsministeriums sollen die sogenannten Polygrafentests absolvieren. Ziel ist demnach herauszufinden, wie als geheim eingestufte Informationen über die Munitionsbestände an Journalisten gelangten.
Auch CBS News berichtete über den groß angelegten Einsatz von Lügendetektoren. Generalstabschef Dan Caine sei dabei nicht getestet worden. Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Sean Parnell, wollte die Berichte nicht kommentieren, erklärte aber, das Pentagon nehme Leaks klassifizierter Informationen zur nationalen Sicherheit sehr ernst und gehe ihnen nach. Im Juli hatten US Medien über Versorgungsbedenken und eine mögliche Rationierung von Munition berichtet, was Regierungsvertreter zurückwiesen.
