Deutschland legt der UN eine Roadmap zur Klimaneutralität bis 2045 vor
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Deutschland legt der UN eine Roadmap zur Klimaneutralität bis 2045 vor

Umweltminister Carsten Schneider hat den Vereinten Nationen eine Roadmap vorgelegt, mit der Deutschland bis 2045 klimaneutral werden soll. Zuvor hatte das Bundeskabinett das 21 seitige Papier beschlossen. Deutschland ist nach Angaben des Bundesumweltministeriums nach Frankreich und den Niederlanden das dritte Land, das einen solchen Plan einreicht.

Schneider bezeichnete den Fahrplan auch als wirtschaftspolitische Strategie. Nach seinen Angaben sollen die Ausgaben für Öl und Gas künftig stärker in lokale Wertschöpfung fließen. Allein 2024 lagen die Kosten für entsprechende Importe dem Ministerium zufolge bei 76 Milliarden Euro.

Die Deutsche Umwelthilfe kritisierte die Roadmap als unzureichend und warf der Bundesregierung vor, den Ausstiegsplan mit fossilen Gesetzen und Gesetzesvorhaben zu untergraben. Nach ihrer Einschätzung reichen die geplanten Maßnahmen nicht aus, um die gesetzlichen Klimaziele zu erreichen.

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