Was die Wahlergebnisse für die Regierungsbildung bedeuten
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Was die Wahlergebnisse für die Regierungsbildung bedeuten

Nach den Wahlen in Mecklenburg Vorpommern und Berlin stehen die Parteien vor Gesprächen über neue Regierungsbildungen. In beiden Ländern können die bisherigen Koalitionen nicht weitermachen, weil sie keine Mehrheit mehr haben.

In Mecklenburg Vorpommern ist ein Bündnis aus SPD, Linken und Grünen wahrscheinlich. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig will entsprechende Gespräche vorschlagen. Nach dem vorläufigen Ergebnis liegt die AfD mit 38,2 Prozent vorn, gefolgt von der SPD mit 35,5 Prozent. Die Linke kam auf 6,5 Prozent, die Grünen auf 5,7 Prozent, CDU und BSW scheiterten knapp an der Fünf Prozent Hürde.

Auch in Berlin ist die Koalitionsfrage offen. Dort ist sowohl ein Bündnis aus Linken, Grünen und SPD als auch eine Koalition aus CDU, Grünen und SPD rechnerisch möglich. Die Linke erreichte 25,7 Prozent, vor CDU, AfD, Grünen und SPD. Die bisherige CDU SPD Regierung verlor ihre Mehrheit. Wo liegt die Regierungsfrage in Berlin bei den Linken, doch auch dort gibt es Konflikte etwa bei Enteignungen und beim Umgang mit Israel, Palästina und Antisemitismus.

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