Was an der Fußball Weltmeisterschaft nicht stimmt
Vor der Fußball Weltmeisterschaft 2026 wächst die Kritik an mehreren Punkten. Beobachter werfen der FIFA vor, unter Präsident Gianni Infantino politisch nicht neutral aufzutreten und sich eng an Donald Trump anzulehnen. Zugleich belasten die USA mit verschärften Visaregeln und ihrer Einwanderungspolitik die Anreise vieler Fans. Für Zuschauer aus Iran und Haiti gilt ein vollständiges Einreiseverbot, für Fans aus Senegal und der Elfenbeinküste sind die Hürden ebenfalls hoch.
Auch die Ticketpreise sorgen für Unmut. Die FIFA setzt auf dynamische Preise, dadurch werden identische Plätze unterschiedlich teuer verkauft. Kritiker bemängeln mangelnde Transparenz und hohe Kosten, die viele Fans ausschließen. Zugleich steigt das Turnier erstmals auf 48 Teams und 104 Spiele an, was zu mehr Belastung für Spieler und Zuschauer führt.
Hinzu kommt die Klimabilanz der WM. Studien erwarten mehr als neun Millionen Tonnen CO₂. Viele Stadien liegen außerhalb der Städte, dazu kommen teure Fahrten und Parkgebühren.
