|

Warum Russland die Südbrücke in Kyjiw angreift

Russische Angriffe auf die Südbrücke in Kyjiw haben den Verkehr auf der wichtigen Verbindung zwischen den beiden Ufern des Dnipro mehrfach eingeschränkt. Nach einem Drohnenangriff am Donnerstag wurde der Verkehr zeitweise ganz eingestellt, nachdem eine U Bahn während des Angriffs die Brücke überquert hatte. Am Freitagmorgen kam es in der ukrainischen Hauptstadt zu erheblichen Staus und Verkehrsproblemen.

Fachleute sehen in der Brücke ein strategisches Ziel, weil sie eine zentrale Rolle für den Verkehr und die Logistik spielt. In der Hauptverkehrszeit passieren nach Berechnungen stündlich bis zu 15.000 Menschen die Brücke mit der U Bahn. Sollte der Betrieb länger ausfallen, könnten beide Stadtseiten faktisch voneinander getrennt werden.

Experten gehen davon aus, dass Russland mit den Angriffen vor allem den Alltag in Kyjiw beeinträchtigen und die Bevölkerung unter Druck setzen will. Zugleich verweisen sie darauf, dass die Brücken der Stadt insgesamt in keinem guten baulichen Zustand sind und besser geschützt werden müssten.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert