Warum die Kanzlerdiskussion um Wüst erneut losgeht
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Warum die Kanzlerdiskussion um Wüst erneut losgeht

Die Diskussion über eine mögliche Kanzlerkandidatur von Hendrik Wüst flammt erneut auf, weil Friedrich Merz in den Umfragen deutlich an Zustimmung verloren hat. Der nordrhein westfälische Ministerpräsident wird dabei von Beobachtern als möglicher Gegenentwurf zum Kanzler seiner Partei gesehen.

Wüst hatte die Debatte schon vor drei Jahren mit einem Gastbeitrag in der FAZ befeuert, in dem er für einen Mitte Kurs in der CDU warb. Viele verstanden das damals als Angriff auf Merz. Später ruderte Wüst zurück, beide präsentierten sich öffentlich wieder demonstrativ einig.

Inzwischen mehren sich in der CDU wieder Stimmen, die Wüst nach Berlin holen wollen. In Düsseldorf gibt er sich jedoch betont zurückhaltend und vermeidet den Eindruck, auf das Kanzleramt zu schielen. Zugleich gilt eine Ablösung von Merz als unwahrscheinlich, auch weil die SPD und die CSU dabei kaum mitziehen dürften. Wüsts Rolle als Familienvater und die Landtagswahl in NRW im April 2027 sprechen ebenfalls gegen einen schnellen Wechsel.

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