Warten auf den großen Durchbruch: Bei der Revolution der Quantencomputer mischt Deutschland ganz vorne mit
Deutschland zählt bei der Entwicklung von Quantencomputern zu den führenden Standorten. Mehrere deutsche Unternehmen arbeiten an Systemen, die nach Einschätzung von Experten in einigen Jahren klassische Hochleistungsrechner in einzelnen Aufgaben übertreffen könnten. Dazu gehören Startups wie SaxonQ, Peak Quantum, EleQtron, PlanQC und IQM.
Die Bundesregierung unterstützt die Branche mit dem Entwicklerwettbewerb Quantum Computing Competition. Dafür sind 640 Millionen Euro an Fördergeldern vorgesehen. Bis 2030 sollen mindestens zwei industriell nutzbare Quantencomputer auf Spitzenniveau entstehen. Die Technologie steckt jedoch noch in den Kinderschuhen, und offen ist weiterhin, welcher technische Ansatz sich am Ende durchsetzt.
Als größte Hürde gilt die Fehleranfälligkeit der Systeme. Quantencomputer reagieren extrem empfindlich auf äußere Einflüsse, und der Aufwand für Fehlerkorrektur steigt mit jedem zusätzlichen Qubit stark an. Gleichzeitig fehlt es in Europa an großen Investoren, die hohe Summen in die Entwicklung stecken können. Firmenvertreter sehen dennoch gute Chancen, dass Europa in der Weltspitze bleibt.
