„Wahrheit ist eine andere“: Menschenrechtler kritisieren angekündigte „inklusivste WM“
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„Wahrheit ist eine andere“: Menschenrechtler kritisieren angekündigte „inklusivste WM“

Menschenrechtsorganisationen und Fanvertreter haben der Fußball WM in Amerika kurz vor dem Ende ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Sie kritisierten vor allem den Umgang der US Regierung mit Einwanderern und warfen der FIFA vor, ihre eigenen Menschenrechtsstandards nicht durchgesetzt zu haben.

Minky Worden von Human Rights Watch sagte, die Weltmeisterschaft habe vor dem Hintergrund des repressiven Vorgehens gegen Einwanderer stattgefunden. Daniel Noroña von Amnesty International USA widersprach der Darstellung einer inklusiven WM und verwies darauf, dass die Zahl der Verhaftungen durch ICE verdoppelt worden sei. Nach seiner Darstellung nutzte die FIFA die demokratische Kraft des Fußballs nicht.

Auch die Vergabe von Visa an Fans wurde kritisiert. Ronan Evain von Football Supporters Europe sagte, es habe kaum Hinweise darauf gegeben, dass Ticketinhaber aus Afrika und Asien tatsächlich Einreisevisa für die USA erhalten hätten. Zudem äußerten sich Vertreter von Journalistenschützern und der LGBT Gemeinschaft kritisch und bezeichneten das Turnier nicht als inklusive WM.

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