Wadephul in Nordafrika: Migration statt Wirtschaft
|

Wadephul in Nordafrika: Migration statt Wirtschaft

Außenminister Johann Wadephul hat bei seinem Besuch in Nordafrika vor allem über Migration gesprochen. In Tunis forderte er von den Staaten der Region eine Sicherheitspartnerschaft mit Deutschland und der EU. Menschenrechte müssten gewahrt bleiben, zugleich müssten Schleuserbanden bekämpft werden.

Die irreguläre Migration über die Mittelmeerroute bleibt nach dem starken Anstieg von Migranten Richtung Ceuta ein zentrales Thema. Die EU zeigt sich besorgt, nachdem Frontex im ersten Halbjahr 17 Prozent mehr Menschen auf der westlichen Mittelmeerroute Richtung Spanien aufgegriffen hat.

Wadephul traf in Tunesien auch Präsident Kais Saied. Zugleich warb er für eine engere Zusammenarbeit mit Tunesien, Algerien und Marokko, um Ursachen von Flucht und Migration zu bekämpfen. Dazu zähle aus seiner Sicht auch mehr Stabilität in der Sahelzone. Wirtschaftlich lobte er Tunesien als Standort für die Automobilindustrie und Algerien als wichtigen Gaslieferanten.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert