VW: Bald mehr Klarheit zu Jobs und Werken?
Vor der heutigen Aufsichtsratssitzung bei Volkswagen ist die Anspannung groß. Vor dem Markenhochhaus in Wolfsburg werden Proteste von einigen Hundert IG Metall Mitgliedern und Betriebsratsmitgliedern erwartet. Sie richten sich gegen mögliche massive Einschnitte bei Jobs und Werken.
Im Raum stehen demnach der Abbau von 50.000 Stellen und die Schließung von vier Werken. Betriebsratschefin Daniela Cavallo und IG Metall Vorsitzende Christiane Benner kündigten in diesem Fall erheblichen Widerstand an. Auch an Standorten wie Hannover, Emden, Zwickau und am Audi Werk Neckarsulm sind Protestaktionen geplant.
Konzernchef Oliver Blume hat die Zahlen nicht offiziell bestätigt, aber mehrfach einen verschärften Sparkurs angedeutet. Experten halten tiefgreifende Einschnitte für nötig, weil VW mit den bisherigen Strukturen langfristig nicht wettbewerbsfähig sei. Für mehrere Standorte gibt es zwar eine Standortsicherung bis 2030, doch wie es danach weitergeht, ist offen.
