Vorwürfe aus Teheran: USA halten Zusagen nicht ein
|

Vorwürfe aus Teheran: USA halten Zusagen nicht ein

Der Iran stellt die mit den USA angestrebte Einigung zur Beendigung des Kriegs infrage. Parlamentspräsident und Chefunterhändler Mohammed Bagher Ghalibaf schrieb auf X, wenn die USA ihre Verpflichtungen nicht erfüllen könnten oder wollten, lasse sich der diplomatische Weg nicht fortsetzen. Auslöser der Kritik waren israelische Angriffe auf Beiruter Vororte.

Die Revolutionsgarden drohten Israel mit Gegenschlägen. Ein Sprecher sagte im staatlichen Sender Irib, die Taten würden nicht unbeantwortet bleiben. Israels Armee teilte mit, sie rechne in den kommenden Stunden mit möglichem Beschuss und befinde sich in erhöhter Alarmbereitschaft.

Das israelische Außenministerium wies die Vorwürfe aus Teheran zurück und sprach von einer Lüge. Es erklärte, die Hisbollah habe Israel am Morgen erneut unprovoziert angegriffen. Der Iran knüpft eine Einigung mit den USA an ein Ende aller militärischen Operationen, auch im Libanon. Pakistan hatte zuletzt noch erklärt, ein Abkommen sei praktisch unterschriftsreif.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert