Vom Hoffnungsträger zur Machtmaschine: Erdogans AKP wird 25
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Vom Hoffnungsträger zur Machtmaschine: Erdogans AKP wird 25

Die AKP in der Türkei begeht ihr 25 jähriges Bestehen mit großem Selbstlob und stellt dabei besonders Recep Tayyip Erdoğan in den Mittelpunkt. Die Partei, die 2001 gegründet wurde, gewann ein Jahr später die absolute Mehrheit im Parlament und regiert seitdem fast durchgehend.

Unter Erdoğan entwickelte sich die AKP von einer Partei mit Reformanspruch zu einer politischen Kraft, die das Land stärker religiös geprägt hat. Der frühere Aufbruch hin zu mehr Freiheit und wirtschaftlichem Wachstum wurde später von Spannungen mit Teilen der Bevölkerung überschattet, besonders nach den Gezi Protesten 2013. Kritiker verweisen auf einen autoritäreren Kurs, Einschränkungen der Meinungsfreiheit und Verhaftungen von Journalisten und Künstlern.

Mit der Einführung des Präsidialsystems 2017 wuchs Erdoğans Macht weiter. Beobachter beschreiben die AKP heute als stark veränderte Partei, die sich über die Jahre mehrfach gewandelt habe.

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