Volkswagen Konzern plant Einsparungen und Stellenabbau
Volkswagen plant offenbar deutlich tiefere Einschnitte als bisher bekannt. Nach Medienberichten könnten in den kommenden Jahren weltweit bis zu 100.000 Stellen wegfallen. Zudem soll der Konzern Investitionen um 45 Milliarden Euro senken. Volkswagen teilte mit, der Vorstand habe dem Aufsichtsrat ein umfangreiches Maßnahmenpaket vorgelegt.
Konzernchef Oliver Blume sagte, Überkapazitäten würden abgebaut und die Modellpalette schrittweise um die Hälfte reduziert. Eine Schließung von Werken sei derzeit nicht mehr vorgesehen, stattdessen gebe es intelligentere Lösungen. Der Konzern steht unter Druck durch schwache Märkte in Europa, hohe Kosten beim Umbau zur Elektromobilität, Zölle in den USA und starken Wettbewerb aus China. In Deutschland waren die Werke von Volkswagen, BMW, Mercedes und anderen Herstellern im vergangenen Jahr im Schnitt nur zu etwas mehr als zwei Dritteln ausgelastet.
