Viele mutige Motive beim Jugendfotopreis 2026
1.236 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben Bilder für den Deutschen Jugendfotopreis 2026 eingereicht. Die Jury zeigt sich beeindruckt vom politischen Mut der jungen Fotografinnen und Fotografen, die mit starken Aussagen arbeiten, ohne dabei aufdringlich zu werden.
Zu den 40 ausgezeichneten Arbeiten gehört die Serie von Anna Lotta Maria Schulze über ihre jüngere Schwester Lina. Die 22 Jahre alte Studentin der Hochschule Hannover begleitete sie ein halbes Jahr lang mit der Kamera und schuf ein Fotobuch über Nähe und Vertrauen. Auch andere prämierte Arbeiten setzen auf persönliche Perspektiven, etwa Bilder aus dem Alltag einer muslimischen Frau oder Selbstporträts einer jungen Frau mit ME/CFS.
Die Leiterin des Wettbewerbs sieht einen starken Bezug zu gesellschaftlichen Fragen, zugleich aber auch ein breites Spektrum zwischen dokumentarischen, inszenierten und experimentellen Formen. Der bundesweite Wettbewerb wird vom Deutschen Kinder und Jugendfilmzentrum ausgerichtet und vom Bundesfamilienministerium gefördert.
