Venezuela nach Maduro: Gerade so viel Öffnung, wie Trump will
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Venezuela nach Maduro: Gerade so viel Öffnung, wie Trump will

Fünf Monate nach dem Sturz Maduros erleben viele Venezolaner etwas mehr Freiheit. In Caracas sprechen Beobachter von einer entspannteren Lage, doch die politische Öffnung bleibt begrenzt. Die Übergangsregierung unter Delcy Rodríguez hat unter dem Druck der USA begonnen, das Land stärker für Investoren zu öffnen und Maduro treue Minister entmachtet.

Vor allem im Ölsektor hoffen Unternehmen auf neue Chancen. Internationale Firmen erhalten mehr Freiheiten, gleichzeitig bleibt der Investitionsbedarf enorm. Für die Reparatur der maroden Förderanlagen werden rund 100 Milliarden US Dollar genannt. Insgesamt seien 450 Milliarden US Dollar nötig, um Infrastruktur zu erneuern und Schulden zu tilgen.

Von einer Demokratisierung ist Venezuela aber weiterhin weit entfernt. Menschenrechtler sprechen von 400 bis 600 politischen Gefangenen. Auch die Oppositionspolitikerin María Corina Machado hält sich weiter im Ausland auf. Experten erwarten, dass wirtschaftliche Stabilisierung und Öffnung Vorrang haben, während politische Veränderungen erst später kommen.

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