Venezuela: Hoffnung auf einen Neuanfang durch Erdbeben erschüttert
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Venezuela: Hoffnung auf einen Neuanfang durch Erdbeben erschüttert

Nach den schweren Erdbeben in Venezuela steht die Regierung von Interimspräsidentin Delcy Rodriguez unter Druck. Regierungsangaben zufolge kamen mindestens 2295 Menschen ums Leben, 11.267 weitere wurden verletzt. Viele Menschen gelten weiterhin als vermisst, zugleich ordnete Rodriguez eine siebentägige Staatstrauer an.

Die Katastrophe traf ein Land, in dem schon vor den Beben Armut, hohe Preise und große wirtschaftliche Probleme den Alltag prägten. Zehntausende Menschen wurden obdachlos. In Caracas kam es zu Protesten gegen die Regierung, der vorgeworfen wird, zu spät und zu unkoordiniert reagiert zu haben.

Auch die Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung geriet ins Wanken. Vor den Beben hatten Investoren auf bessere Bedingungen gesetzt, doch nun sind auch Förderanlagen beschädigt. Experten rechnen damit, dass der Wiederaufbau lange dauern wird und Venezuela dafür auf internationale Hilfe und Spenden angewiesen bleibt.

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