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USA sagen großes Militärmanöver mit Südkorea ab

Ein großes Militärmanöver der Streitkräfte der USA und Südkoreas namens Ssangyong wird im September nicht stattfinden. Nach Angaben aus Seoul begründete die US Armee die Absage damit, dass ihre Fähigkeit zur Entsendung von Truppen wegen der Lage im Nahen Osten eingeschränkt sei. Die US Marineinfanterie habe die südkoreanischen Partner bereits im Juni informiert, dass nicht genügend Kräfte zur Verfügung stünden.

Beide Seiten stehen nach südkoreanischen Angaben in engem Austausch über einen möglichen neuen Termin. In Südkorea sind derzeit rund 28500 US Soldaten stationiert. Das Land setzt seit dem Koreakrieg auf den militärischen Schutz der USA.

Zudem hatte US Präsident Donald Trump bereits zuvor das gemeinsame Manöver Ulchi Freedom Shield verkürzt. Es lief in der vergangenen Woche bis Freitag und nicht wie ursprünglich geplant zwei Wochen. Südkoreanischen Medien zufolge endete das Großmanöver damit erstmals vorzeitig. Trump begründete den Schritt mit hohen Kosten und der Weigerung Südkoreas, sich an den Kosten des Kriegs gegen Iran zu beteiligen.

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