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Indien will die Halbleiterindustrie stärken

Indien will seine Halbleiterindustrie mit einem neuen Milliardenprogramm ausbauen und die Abhängigkeit von Importen verringern. Anfang Juli verabschiedete die Regierung den Aktionsplan Semicon India 2.0 mit einem Volumen von 13,2 Milliarden US Dollar. Bereits 2021 hatte das Land neun Milliarden US Dollar in den Aufbau von Design, Fertigung und Ausbildung investiert.

In Indien arbeiten Unternehmen wie Micron, Kaynes und CG Semi bereits an der kommerziellen Produktion. Die Regierung will zudem weitere Teile der Wertschöpfungskette ins Land holen und fördert auch Halbleiter Start ups mit Minderheitsbeteiligungen. Genehmigt wurden inzwischen zwölf Fertigungs und Verpackungsprojekte ausländischer Unternehmen.

Bis 2030 strebt Neu Delhi einen heimischen Halbleitermarkt von 100 bis 110 Milliarden US Dollar an. Fachleute sehen vor allem beim Chipdesign Stärken, verweisen aber auf fehlende Kapazitäten in der Serienfertigung. Als kurzfristig realistische Chancen gelten Verpackung, Testen und die Produktion mit ausgereiften Strukturgrößen.

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