USA prüfen wegen hoher Spritpreise einen Exportstopp für Diesel
Angesichts der gestiegenen Treibstoffpreise in den USA prüft die Regierung einen Exportstopp für Diesel. US Präsident Donald Trump sagte am Rande der UN Generaldebatte in New York, er habe gesagt, Diesel solle nicht ausgeführt werden. Finanzminister Scott Bessent zufolge wird die Maßnahme geprüft, möglich sei ein vollständiger oder teilweiser Stopp der Ausfuhren.
Trump verwies darauf, dass die USA viel Diesel produzieren. Ein Exportstopp könne auch Auswirkungen auf das normale Benzin für Autos haben. Infolge des Iran Kriegs sind die Spritpreise in den USA deutlich gestiegen, Benzin kostet im Schnitt fast 50 Prozent mehr als vor Kriegsbeginn. Diesel verteuerte sich zuletzt um rund 24 Prozent und erreichte ein Rekordhoch.
Die Entwicklung setzt Trump vor den Kongresswahlen im November unter Druck. In den USA wird Diesel vor allem in Nutzfahrzeugen wie Traktoren und Lastwagen eingesetzt. Auch in Europa könnten die Folgen spürbar sein, da die USA neben dem Nahen Osten zu den wichtigsten Diesel Lieferanten zählen.
