USA ändern Kurs: Washington belebt Kontakte zu sanktionierter Militärregierung in Myanmar
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USA ändern Kurs: Washington belebt Kontakte zu sanktionierter Militärregierung in Myanmar

Die US-Regierung sucht nach jahrelanger Distanz wieder direkte Gespräche mit der Militärregierung in Myanmar. Nach Angaben aus Regierungskreisen traf sich Michael Vance, Leiter der Geheimdienstabteilung im US Außenministerium, Mitte September in Naypyidaw mit Juntachef Min Aung Hlaing. Dabei ging es vor allem um die Freilassung des US Geschäftsmannes Adam Castillo.

Zunächst will Washington gegen Einrichtungen vorgehen, von denen aus Menschen in den USA mit Betrugsmaschen finanziell ausgebeutet werden. Nach Einschätzung von Beteiligten könnte sich daraus auch ein breiterer Austausch entwickeln. Das wäre ein deutlicher Kurswechsel gegenüber der bisherigen US Politik, die nach dem Putsch 2021 auf Isolation, Sanktionen und eingefrorene Vermögenswerte gesetzt hatte.

Die Regierung in Myanmar steht weiterhin unter US Sanktionen. Kritik kommt von den Demokraten, die dem Weißen Haus vorwerfen, dem Regime internationale Legitimität zu verschaffen.

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