Dramatische Folgen von 9/11: Krieg gegen den Terror, eine Bilanz nach 25 Jahren
Nach den Anschlägen vom 11. September riefen die USA den Krieg gegen den Terrorismus aus. Die Folgen reichen weit über Afghanistan und den Irak hinaus. Nach Berechnungen der Brown Universität kamen in den darauffolgenden Kriegen rund 940000 Menschen ums Leben. Gleichzeitig verschärften viele Staaten ihre Überwachung und Sicherheitsvorkehrungen dauerhaft, auch antimuslimischer Rassismus nahm in westlichen Gesellschaften zu.
Der US geführte Angriff auf Afghanistan begann am 7. Oktober 2001, nachdem die Taliban Osama bin Laden nicht auslieferten. 2003 folgte der Irak Krieg, den die USA mit angeblichen Massenvernichtungswaffen und Verbindungen von Saddam Hussein zu Al Kaida begründeten. Beides stellte sich später als falsch heraus. Später kehrten die USA in den Irak zurück, um den Kampf gegen den Islamischen Staat zu unterstützen.
Die Kriegskosten für die USA belaufen sich laut Brown Universität auf rund acht Billionen US Dollar. Der Einsatz in Afghanistan endete 2021 mit dem Abzug der internationalen Truppen, danach übernahmen die Taliban wieder die Macht. Experten sehen in den Kriegen auch einen Vertrauensverlust in die amerikanischen Institutionen.
