Eskalation wie in Frankreich? Polizei besorgt wegen Protesten der Gen Z an Halloween
Wegen der für den 31. Oktober in mehreren deutschen Städten geplanten Proteste junger Menschen warnen Innenpolitiker und Vertreter der Polizei vor einer möglichen Einflussnahme radikaler Kräfte. Hessens Innenminister Roman Poseck von der CDU erklärte, die Sicherheitsbehörden hätten den Termin bereits fest im Blick. Auch die Gewerkschaft der Polizei mahnt zur Vorsicht.
Der Berliner GdP Landeschef Stephan Weh warnte davor, dass radikale Kräfte demokratischen Protest vereinnahmen und Gewalt auslösen könnten. Der GdP Vorsitzende für die Bundespolizei, Andreas Roßkopf, kündigte im Fall von Krawallen ein konsequentes Vorgehen der Polizei an. In sozialen Netzwerken gebe es bereits entsprechende Aufrufe, sagte er.
Das Bündnis Gen Z regelt ruft für den 31. Oktober in insgesamt 21 Städten zu Demonstrationen auf, darunter in Berlin, Hamburg, München und Köln. Die Initiative fordert mehr Investitionen in Bildung und Gesundheit, bezahlbares Leben, die Abschaffung der Wehrpflicht und mehr Mitsprache junger Menschen.
