US Bundesstaaten klagen gegen Trumps Anti Wind Deal mit TotalEnergies
Sieben US Ostküstenstaaten unter Führung von New York haben Klage gegen die US Regierung eingereicht. Anlass ist eine Vereinbarung, mit der der französische Energiekonzern TotalEnergies aus zwei Projekten für Windkraftanlagen vor der US Ostküste ausgestiegen war.
Im März hatte die Trump Regierung mit TotalEnergies vereinbart, dass der Konzern sich aus den Projekten vor New Jersey und North Carolina zurückzieht und keine Offshore Windprojekte mehr in den USA entwickeln soll. Im Gegenzug sagte TotalEnergies zu, mehrere hundert Millionen US Dollar in Öl und Gas zu investieren, während die US Regierung dem Unternehmen knapp eine Milliarde US Dollar zusicherte.
Die Kläger halten die Vereinbarung für rechtswidrig und wollen den Ausstieg aus den Windkraftverträgen sowie den Vertrag mit TotalEnergies für nichtig erklären lassen. Sie fordern außerdem, dass die US Regierung die Umsetzung des Deals nicht weiter vorantreibt. Nach ihrer Darstellung wäre der geplante Windpark vor New Jersey mit einer Leistung von 2,7 Gigawatt ausgelegt gewesen und hätte mehr als 1,3 Millionen Haushalte versorgen sollen.
