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Umweltschützer warnen vor einer Ölpest an der Straße von Hormus

In der Straße von Hormus breitet sich nach Angaben von Umweltschützern ein großer Ölteppich rasch aus. Auf Satellitenbildern sei die betroffene Fläche innerhalb eines Tages von etwa 200 auf rund 400 Quadratkilometer angewachsen. Die Verschmutzung liegt demnach auf der östlichen Seite der Meerenge.

Greenpeace vermutet, dass das Öl von dem Rohöltanker Riesco stammt, der zuletzt nahe dem Ursprung der Verschmutzung geortet wurde. Seitdem sei kein Signal mehr von dem Schiff empfangen worden. Ein Copernicus Bild vom Mittwoch zeigt bräunliche Streifen auf der Wasseroberfläche an der östlichen Einfahrt zur Meerenge, rund 20 Kilometer vor der Küste Irans.

Mehrere Forscher und Experten halten es für wahrscheinlich, dass es sich um Ölteppiche handelt. Besonders kritisch ist aus ihrer Sicht die Nähe zu Korallenriffen, die als Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung gelistet sind. Greenpeace geht davon aus, dass der Austritt am Dienstagabend oder in der folgenden Nacht begonnen hat.

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